Thursday, June 11, 2020

On My Knees

That sounds crazy but I did just that.
Down on my knees I went.
A different way of taking photos. Luckily Dixie doesn't mind.
She is used of my frequent stops to look at birds or take photos and
patiently waits until I am done.
With the wind blowing strongly out of the south I chose
the trail through the oldest part of the natural area
here on the island. That usually is the most sheltered 
place.  
Besides of the wind in the tree tops I only heard a few birds
here and there. Time to look at the trail and surroundings.
A squirrel's lunch table. 
A smell like honey - where did that come from?
I sniffed around and ended up at this tree bark.
It emanated a strong aroma like honey.
What tree is that? Kind of a birch? Probably Yellow Birch. They emanate a "Wintergreen aroma", not as strong as Black Birch.
The chemical components sometimes smells similar to honey.
I sniffed at other trees.
They smelled of nothing or green birch leaves or resin.
Further on I found more of the same tree and - yes, they 
smelled the same. Honey. Weird.

Up and down the trail snaked over roots and dry creek beds.
An old ice shed sits forgotten among ancient spruce trees.
The small lake nearby was used to cut ice on in the winter. Now it 
shows neglect.
The dam is broken and the remaining water full of 
green algae. 
As rain is predicted we head home after an hour. Better stay dry.
Photos taken with my cellphone.
Did not want to take my camera in case of the weather
turned nasty.





Translation

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Das hört sich merkwürdig an aber genau das habe ich gemacht.
Was tut man nicht alles für ein schönes Photo. Glücklicherweise
ist Dixie daran gewöhnt. Wenn ich anhalte um zu photographieren
bleibt sie stehen und wartet bis ich fertig bin.
Heute war es wieder einmal ziemlich windig, aber hier im ältesten Teil
des Waldes merkt man nicht viel davon. Ausser dem Rauschen in den 
Baumwipfeln und ein vereinzeltes Piepsen war es still.
Da konnte ich mich ganz auf den Pfad konzentrieren. Was roch da so
nach Honig? Meine schnuppernde Nase führte mich zur Rinde dieses
Baumes, eine Birke? Sie roch wirklich wie Honig.
Einige Birken wurden früher zur Gewinnung von Wintergrünaroma eingeschlagen.
Die chemische Zusammensetzung kann je nach dem an Honig erinnern.
Die Anschliessend habe ich noch ein paar weitere Bäume
der selben Sorte gefunden. Auch sie
strömten den honigartigen Geruch aus. Merkwürdig.
Rauf und runter wand sich der Pfad. Es ging über Wurzeln und trockene
Bachläufe. Eine verlassene Eishütte steht zwischen uralten Tannen.
Der kleine See aus dem man im Winter das Eis geschnitten hat ist
vernachlässigt, der Dam zerstört und das Wasser voller grüner Algen.
Es soll Regen geben. Da machten wir uns schnell auf den Weg
nach Hause. Man wollte ja nicht nass werden.
Alle Photos mit dem Handy gemacht da meine
Kamera nicht nass werden sollte.





Sunday, May 31, 2020

Finally - Spring again!

We coped and hoped 
and got used to having the Covid19 threat around. 
Luckily we live in an area where we seem to be relatively safe and
also our province was very good at handling the situation, so far.
What did we do with all that time on our hands?
First the isolation.
We stayed at home and just gave Dixie her daily walks.
There are so many nice trails and beaches where
you rarely meet anybody.
Just us and nature.


Bald Eagle
(Weisskopfadler)
So,
 that was not bad.
I started my tomatoes in early March and
Peter layed the foundation for a new greenhouse.
Our first one turned out to be too small after all.
Always something to do. 
Inside he finished up renovating one upstairs bedroom. 
No photos yet it is now a chaos again because we
move everything out of the other bedroom to 
do that as well. Shall use the time we have.

Last time I was complaining about no birds at the feeders
all winter long.
Northern Cardinal
(Rotkardinal)
Well, finally they came all back. 
Chestnut-sided Warbler 
(Gelbscheitelwaldsänger)
More and more arrivedevery day as the migrants 
returned to their breeding areas again.
Indigo Bunting 
(Indigofink)

It is Spring time.



Translation

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Es verging ein Tag nach dem anderen mit Hoffnung auf bessere Zeiten,
 und irgendwie gewöhnt man sich auch daran.
Glücklicherweise leben wir in einem Gebiet das nicht so schlimm von Covid19 betroffen ist und unsere Provinz hatte die Situation 
von Anfang an auch ziemlich gut im Griff.
Jedenfalss bisher.
Was macht man so mit all der Zeit wenn man sich isolieren muss?
Wir blieben zuhause, gingen so wenig wie möglich zum Einkaufen und
wanderten mit Dixie über einsame Inselpfade und Strände.
Das war gar nicht so schlimm.
Anfang März wurden dann die Tomaten angesät, damit sie
gross genug sind wenn die Zeit zum Auspflanzen kommt, und
Peter grub einen Graben für die Grundmauer unseres neuen 
Treibhauses. Das Alte erwies sich als zu klein.
Weiterhin wurde ein Zimmer von Grund auf renoviert. Davon 
sind noch keine Photos zu sehen, es herrscht immer noch
Chaos denn nun wurde auch das andere Zimmer ausgeräumt.
Wenn man schon mal dabei ist...
Beim letzten Mal habe ich mich noch beschwert dass meine Futterhäuschen
in diesem Winter gar nicht besucht wurden.
Auch das hat sich geändert. Mit dem warmen Wetter kamen die
Zugvögel wieder und alles ist wieder normal.
Es ist Frühling geworden.
Da geht es einem doch gleich viel besser.

Monday, March 23, 2020

Coping and Hoping

We are well into March, and what a difference it is 
from the world a month ago.
Nature seems to be the same, the "after winter” look. Brown and grey mostly. 
Only the mossy parts between the tall spruce trees show a bright green.
Birds have been scarce at my feeders this winter, I don’t know why. Some 
say it is because  there are plenty of seeds in the woods, another explanation is  
the winter was mild and the birds did not have to go around as much as they usually do.
It was a sad sight for me. Full feeders and no or very few visitors. Mostly Chickadees and
a few Mourning Doves.

And now - a nightmare of a different kind. 

Our connection to the mainland is partially closed. 
All leisure travel is prohibited.
Canadian provinces have closed their borders against each other 
and all international travellers.

So far, we have tried to make the best out of situation and stayed away from everyone and everything.
Lucky I feel when walking our trails and beaches.
Trying to stay away from the news - too many “what ifs” milling around in my head and gruesome pictures 
that are stuck in my memory, all preventing me from falling asleep at night.
The daily mantra.
One day at a time. Don’t think ahead. Just maintaining social distancing and coping.
It won’t stay like this forever. 

Cotl's foot flowers are popping up in shelters nooks. Pussy willows appear 
and more birds
arriving every day. Grackles, Starlings, Robins and Sparrows. 
The first spring sings are signs of hope. Life after the death of winter.

Today we found a frozen heart on our trail. A sign?

Maybe LOVE is all what we need - now and always. 




Translation
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Der Monat März ist bald schon wieder vorbei 
und was für einen Unterschied zum vorigen Monat.

In der Natur sieht es so aus wie immer. Überwiegend braun und grau, 
typisch für die Zeit nach dem Winter. 
Nur im Schutz der hohen Tannen findet man grünes Moos. 
Meine Futterhäuschen waren in diesem Winter selten besucht.
Einige sagen es liegt daran dass es zu viel Futter in den Wäldern gibt, andere
meinen der Winter war so mild das die Vögel nicht umherziehen mussten. 
Es liessen sich nur ein paar Meisen und Turteltauben sehen. 

Und jetzt - ein Albtraum!

Unsere Brücke zum Festland ist teilweise gesperrt und das freie Reisen untersagt. Einige der
Kanadischen Provinzen haben ihre Grenzen gegeneinander 
und für Ausländische Besucher geschlossen. 
Wir versuchen das Beste daraus zu machen und sind auf sozialen Abstand gegangen. 
Mit über 60 sind wir in der "gefährdeten" Altersgruppe.
Ergo halten wir uns nun von allem fern, bleiben zuhause und beschäftigen uns im Garten.
Glücklicherweise dürfen wir noch unsere Wanderwege und einsamen Strände besuchen.

Schwer fällt es allerdings sich von den Nachrichten fern zu halten. 
Doch wenn ich nicht in Depressionen versinken will muss man sich von den unzähligen Berichten 
und schrecklichen Bildern abschotten. Sie verursachen schlaflose Nächte und Albträume. 

Unser tägliches Mantra:
Einen Tag zur Zeit, nicht an Morgen denken, unbedingt den sozialen Abstand waren 
und durchhalten.
Es kann nicht immer so bleiben. 
Auch diese Krise geht vorbei. 

Huflattich blüht in einigen geschützten Ecken und jeden Tag sieht und hört man mehr gefiederte Freunde.
Zeichen des nahenden Frühlings. Neues Leben nach dem langen Winter. 
Zeichen der Hoffnung.
Auf einem der Waldwege fanden wir heute ein "gefrorenes Herz". 
Ein Zeichen?
Vielleicht ist alles was wir brauchen "Liebe". 
Ganz besonders in diesen Zeiten.